In dem Veranstaltungshinweis zur Demonstration wird zum Protest aufgerufen:
"Jeden Tag flüchten Menschen (refugees) nach Deutschland, oftmals geschockt und traumatisiert. Sie verlassen ihre gewohnte Umgebung, weil ihnen Folter, Verfolgung, Armut und auch der Tod droht. Sie suchen in Europa und anderen Teilen der Welt Schutz. Doch hier erwartet sie nicht die in aller Welt gepriesene Menschenwürde, sondern zumeist ein Leben in Isolation und unter institutionellem Rassismus. Dies beginnt in der sogenannte Residenzpflicht, die ihre Reisefreiheit oft auf wenige Landkreise begrenzt und endet in Abschiebehaft und Abschiebung. Menschen werden psychisch und physisch an ihre Grenzen getrieben, um sie dann unauffällig wieder abzuschieben.
Wir fordern eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen. Keine Einschränkung von Reise- und Niederlassungsfreiheit!"
Die deutsche Flüchtlingspolitik ist auch in unseren Augen ein Skandal, der nicht weiter hingenommen werden kann. Wir unterstützen daher den Protest und rufen zu einer breiten Unterstützung auf! Es ist an der Zeit, auf die Straße zu gehen, um diese menschenverachtende Praxis zu beenden.
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