Navigation

Kritik an Militärbischof Overbeck | gbs

Verteidigungsminister Thomas de Maizière zu Stellungnahme aufgefordert
(22.05.2012)
Foto: ISAF Public Affairs Office
In einem Brief an den Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, hat der Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung die jüngsten Äußerungen des katholischen Militärbischofs Franz-Josef Overbeck kritisiert. Overbeck habe nichtreligiösen Menschen das Menschsein abgesprochen und als Soldaten zweiter Klasse abgestempelt. Der Minister dürfe dies nicht unwidersprochen stehenlassen, zumal es in den Streitkräften mehr konfessionsfreie als katholische Soldaten gebe.

Bei der diesjährigen Soldatenwallfahrt nach Lourdes hat Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck nichtreligiösen Menschen das Menschsein abgesprochen. Unter anderem behauptete er: "Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein." Zudem meinte Overbeck gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA), dass konfessionsfreie Soldaten nicht so gewissenhaft entscheiden könnten wie religiöse: "Oberste Priorität hat, dass Soldaten Gewalt nur im äußersten Notfall und vor allem verantwortungsvoll einsetzen. Mit einem festen Glauben lassen sich solche Entscheidungen gewissenhafter treffen." [...]


HIER im Originalartikel weiterlesen. (gbs)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen