| Forum der GBS in Oberwesel |
Höhepunkte des Jahres waren, so Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon, die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID), zu der die gbs-Ethikkommission ein vielbeachtetes Gutachten beisteuerte, die feierliche Verleihung des gbs-Ethikpreises an die beiden Initiatoren des „Great Ape Project“ Paola Cavalieri und Peter Singer in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt sowie die kritischen Aktionen zum Papstbesuch in Deutschland, vor allem die Großdemo „Keine Macht den Dogmen!“ in Berlin, an der rund 15.000 Menschen teilnahmen.
Als „richtungsweisend“ hob Schmidt-Salomon hervor, dass die Giordano-Bruno-Stiftung 2011 neben den klassischen Themen „Trennung von Staat und Kirche“, „Engagement für Menschenrechte“ und „Förderung eines wissenschaftlich-aufgeklärten Weltbildes“ neue Themen für sich erobert habe. So habe sich die gbs durch den Neustart des „Great Ape Project“ erstmals auf das Gebiet der Tierrechte vorgewagt und durch die Beteiligung am Cradle-to-Cradle-Festival in Berlin für neue Ansätze in der Ökologie geworben. Auf diesem Weg wolle die Stiftung weiter voranschreiten, sagte der Stiftungssprecher. Um die evolutionär-humanistische Perspektive auch auf anderen Feldern zu verdeutlichen, sei auf dem letzten Stiftungstreffen im September beschlossen worden, zwei neue Arbeitsgruppen zu den Themen „Ökonomie“ und „sexuelle Selbstbestimmung“ einzurichten. [...]
HIER weiterlesen. (gbs)
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